Liebe rampenfiber-freund_innen,
Nach gut zwei Jahren Pause sind wir wieder dabei, das nächste rampenfiber. queer-feministisches Musikfestival für 2012 zu planen. Als Einstimmung darauf laden wir alle Freund_innen, rampenfiber 2009-Invlovierte und 2012-Interessierte zum gemeinsamen rampenfiber-Doku-Film-Schauen ein. Vor allem, um gemeinsam und sentimental in Erinnerungen zu schwelgen, aber auch, um eure Rückmeldungen und eure Eindrücke zum letzten Festival zu sammeln.
Außerdem besteht an dem Abend die erstmalige Gelegenheit, den Film (zwei DVDS mit Festival-Dokumentation sowie eine DVD mit Konzertmitschnitten) um sagenhafte 6,- Euros zu erstehen!
am 31.01.2012 um 20:00 Uhr im Frauencafe
Lange Gasse 11
1080 Wien
Bis dahin, alles Liebe
deine rampenfiber_crew
Infos zum Film:
rampenfiber. der film
(Doku, büro arbiträr, Bea Bösiger & Roland de Roo, Ö 2011, dt./engl. OV.)
Von theoretischer Auseinandersetzung und performativer Praxis.
rampenfiber ist ein queer-feministisches Musikfestival, das sich aus dem Umfeld des Zeitschriftenkollektivs fiber. werkstoff für feminismus und popkultur entwickelt hat. Im Film kann dem viertägigen Festivaltreiben noch einmal beigewohnt werden, von allen die nicht vor Ort waren oder noch einmal zurückblicken wollen. Mit der Zielsetzung dem männlich dominierten, heteronormativen Mainstream im Musikbusiness etwas entgegen zu halten startete das Festival 2009 in die zweite Runde. Ein dichtes Programm aus Diskussionen, Workshops, Filmen sowie abendlichen Konzerten und Performances wurde auf die Beine gestellt, sodass sich den Besucher_innen gleichermaßen wie Musiker_innen, Journalist_innen, Techniker_innen und Produzent_innen eine Plattform für Erfahrungsaustausch in der lokalen als auch internationalen queer-feministischen Musikszene bot.
Der Film, als kondensiertes Format, macht einmal mehr den Anspruch von rampenfiber deutlich, theoretische Auseinandersetzungen und performative Praxis zu verknüpfen. Für rampenfiber war es essentiell, einen queer-feministischen Raum zu schaffen. Die praktische Umsetzung dieser viel diskutierten Raumnahme in einem ansonsten heteronormativ geprägten Umfeld und die daraus resultierenden Maßnahmen sind genauso zu sehen wie ausgiebige Konzertmitschnitte und zahlreiche, spannende Inputs rund um die Fragen nach den eigenen als auch kollektiven politischen Forderungen.